Besuch im Schülerlabor JuLab
Unter fachkundiger Anleitung erhielten die Teilnehmenden zunächst einen Einblick in die Arbeit des Forschungszentrums Jülich und dessen Schwerpunkte, darunter die Neurowissenschaften und die Klimaforschung. Anschließend ging es ins Labor: Ausgestattet mit Kittel und Schutzbrille erforschten die Schülerinnen und Schüler die Reizbarkeit von Salinenkrebsen (Artemia salina). Dabei untersuchten sie unter anderem die Reaktion der Tiere auf Lichtreize und chemische Reize und konnten biologische Phänomene wie Fototaxis und Chemotaxis direkt beobachten. Weitere Experimente beschäftigten sich mit der Geschwindigkeit der Informationsweiterleitung im menschlichen Körper. Mithilfe von Elektroden und Sensoren wurden Reflexe und Muskelreaktionen untersucht. Am Nachmittag stand schließlich die Erregungsweiterleitung in unterschiedlichen Axontypen im Mittelpunkt, die anhand von Modellexperimenten analysiert wurde.
Die Exkursion ermöglichte den Schülerinnen und Schülern einen authentischen Einblick in wissenschaftliches Arbeiten und zeigte anschaulich, wie theoretische Unterrichtsinhalte in der Forschung angewendet werden. Gleichzeitig bot sie die Gelegenheit, naturwissenschaftliche Berufsfelder und Forschungsinstitutionen kennenzulernen.
Die Busfahrt zum JuLab wurde durch das zdi-Netzwerk Aachen & Kreis Heinsberg finanziert. Damit leistet zdi einen wichtigen Beitrag, um jungen Menschen praxisnahe MINT-Erfahrungen zu ermöglichen und ihr Interesse an Naturwissenschaften und Technik zu fördern. Das Mittagessen wurde großzügig vom Förderverein des Kreisgymnasiums Heinsberg unterstützt.




